Server modernisieren. Betrieb planbar halten.
Ob neue Server, der Austausch älterer Hardware oder der Wechsel einer bestehenden Plattform: Mit Proxmox Virtualisierung betreiben Sie mehrere unabhängige Serversysteme auf einer gemeinsamen Infrastruktur. Rechenleistung, Arbeitsspeicher und Speicherplatz werden passend zum Bedarf zugeteilt.
LogicTri unterstützt Unternehmen in Trier und Luxemburg von der Bestandsaufnahme über Einrichtung und Migration bis zur laufenden Betreuung. Gemeinsam klären wir, welche Systeme sich eignen, welche Unterbrechungen vertretbar sind und wie Ihre Anwendungen nach einem Ausfall wieder verfügbar werden.
Was wir für Sie übernehmen: Bedarf und Eignung prüfen, Server und Speicher planen, Proxmox einrichten, bestehende Systeme umziehen und den Betrieb nach vereinbartem Umfang betreuen.

Wiederherstellung von Anfang an mitdenken
Virtuelle Maschinen lassen sich auf geeigneter Ersatzhardware wiederherstellen. Die physischen Server, Datenträger und Netzwerkkomponenten können jedoch weiterhin ausfallen. Deshalb planen wir Sicherungen, Ersatzkapazitäten und Wiederanlauf gemeinsam mit der Virtualisierung.
Wartung passend zu Ihrem Arbeitsalltag
Updates und Änderungen werden mit Blick auf Ihre Anwendungen vorbereitet. Snapshots können kurzfristig helfen, einen früheren Zustand wiederherzustellen; dabei können seitdem entstandene Daten verloren gehen. Wartungsfenster stimmen wir ab – bei notwendigen Unterbrechungen nach Absprache auch abends oder am Wochenende.
Backup mit geprüftem Wiederanlauf
Wir planen die Sicherung vollständiger virtueller Maschinen und berücksichtigen zusätzlich die Anforderungen Ihrer Anwendungen und Datenbanken. Aufbewahrung, getrennte Sicherungsziele und Rücksicherungstests gehören in das Konzept. Ein Snapshot ersetzt kein unabhängiges Backup. Entscheidend ist, wie viel Datenverlust vertretbar ist und wie schnell ein System wieder laufen muss.
Vorhandene Ressourcen besser nutzen
Mehrere Server teilen sich die vorhandene Hardware. Das kann die Auslastung verbessern und den Aufwand für einzelne Geräte senken. Wir berücksichtigen dabei Leistungsspitzen, Speicherwachstum und Reserven. Zusätzliche virtuelle Ressourcen benötigen weiterhin ausreichend physische Kapazität.
Hardware, Speicher und Netzwerk passend planen
Vor der Umsetzung prüfen wir Prozessoren, Arbeitsspeicher, Datenträger und Netzwerk. Die passende Lösung hängt von Ihren Anwendungen, Datenmengen und Verfügbarkeitszielen ab. Nicht jede Umgebung braucht einen Cluster: Auch eine überschaubare Installation kann sinnvoll sein, wenn Sicherung und Wiederherstellung zum Betrieb passen.
Systeme auf neue Hardware umziehen
Virtuelle Maschinen können häufig auf einen neuen Host übertragen werden, ohne jede Anwendung neu einzurichten. Voraussetzung sind passende Plattformen, Treiber und Lizenzen. Ob ein direkter Umzug oder eine Neuinstallation sinnvoller ist, prüfen wir vorab – insbesondere bei veralteten oder beschädigten Systemen.
Bestehende Anwendungen sorgfältig prüfen
Windows- und Linux-Systeme, Fachanwendungen, Datenbanken und angebundene Geräte stellen unterschiedliche Anforderungen. Wir prüfen Abhängigkeiten, Herstellersupport und Lizenzbedingungen. Virtualisierung kann die Weiterverwendung älterer Systeme erleichtern, verlängert aber weder Sicherheitsupdates noch den Support einer abgekündigten Anwendung.
Proxmox als Basis Ihrer Serverumgebung
Wir setzen bevorzugt auf Proxmox VE: Die auf Debian Linux basierende Plattform verbindet virtuelle Maschinen mit KVM und Linux-Container in einer zentralen Verwaltungsoberfläche. Welche Betriebsform zu Ihrer Anwendung passt, entscheiden wir anhand der technischen Anforderungen.
Migration zu Proxmox: in vier Schritten
Ein erfolgreicher Umzug beginnt vor dem Kopieren der ersten virtuellen Maschine. Wir stimmen den Ablauf mit Ihnen und bei Bedarf mit den Verantwortlichen Ihrer Fachanwendungen ab.

- Bestand und Ziel klären. Systeme, Datenmengen, Abhängigkeiten, Lizenzen und gewünschte Verfügbarkeit erfassen; Zielhardware und Speicherbedarf festlegen.
- Test und Rückfall vorbereiten. Sicherungen prüfen, ein geeignetes Pilotsystem migrieren und Anwendungen sowie Netzwerk testen. Festlegen, wann und wie auf den Ausgangszustand zurückgekehrt werden kann.
- Geplant umstellen. Wartungsfenster vereinbaren, Daten konsistent übertragen und Dienste in abgestimmter Reihenfolge starten. Notwendige Unterbrechungen vorab kommunizieren.
- Prüfen und übergeben. Gemeinsam die wichtigsten Arbeitsabläufe testen, Sicherung und Überwachung kontrollieren sowie Konfiguration und Zuständigkeiten dokumentieren.
Von VMware oder physischen Servern zu Proxmox
Sie erwägen den Wechsel von VMware oder möchten bisher physische Server virtualisieren? Wir prüfen den passenden Migrationsweg anhand Ihrer Ausgangssysteme. Treiber, Startverhalten, Netzwerk, Anwendungen und Lizenzierung müssen auf der Zielplattform funktionieren. Ein Pilot und eine fachliche Abnahme helfen, Probleme vor der endgültigen Umstellung zu erkennen.
MIT IHREN ANFORDERUNGEN WACHSEN
Vom einzelnen Server zum HA-Cluster
Eine Proxmox-Lösung kann weit über einen einzelnen Server hinausgehen: Mehrere Hosts lassen sich als Cluster gemeinsam verwalten. Je nach Bedarf planen wir zusätzliche Rechenleistung, redundante Netzwerkverbindungen und ein passendes Speicherkonzept – bis hin zu einer umfangreichen Umgebung mit Hochverfügbarkeit.
HA auch ohne Shared Storage
Ein gemeinsamer Netzwerkspeicher ist dafür nicht zwingend erforderlich. Lokales ZFS auf den Hosts plus Proxmox Storage Replication kann die Daten ausgewählter virtueller Maschinen regelmäßig auf andere Knoten übertragen. Fällt ein Host aus, kann Proxmox HA die betroffene VM auf einem geeigneten Knoten mit vorhandenem Replikat neu starten.

Was dafür stimmen muss
- Verlässlicher Cluster: typischerweise mindestens drei Knoten, stabile Cluster-Kommunikation und ein Quorum zur eindeutigen Mehrheitsentscheidung.
- Geprüfter Wiederanlauf: Fencing zur Absicherung ausgefallener Hosts, passende HA-Zielknoten und ausreichend freie Rechen- und Speicherkapazität.
- Passende Replikation: unterstützter lokaler ZFS-Speicher, erreichbare Replikationsziele und kontrollierte Übertragungsintervalle.
Wichtig für Ihre Planung: Die Replikation ist asynchron. Änderungen seit der letzten erfolgreichen Übertragung können bei einem Ausfall verloren gehen. HA verkürzt den Wiederanlauf, bedeutet aber keine unterbrechungsfreie Anwendung und ersetzt kein separates Backup.
VMware und Proxmox im Funktionsvergleich
Viele zentrale Funktionen einer professionellen Virtualisierung sind mit beiden Plattformen möglich. Proxmox bündelt besonders viel davon direkt in einer offenen Plattform.
Vergleich: VMware vSphere mit vCenter (vSphere Foundation 9.1, gegebenenfalls ergänzende Komponenten) und Proxmox VE 9.x. Verfügbarkeit hängt von Version, Lizenzpaket, Hardware und Konfiguration ab. Auf kleinen Bildschirmen lässt sich die Tabelle seitlich verschieben.
| Funktion | VMware | Proxmox VE |
|---|---|---|
| Windows- und Linux-VMs | Ja – ESXi/ESX | Ja – KVM |
| Zentrale Verwaltung und Cluster | Ja – über vCenter | Ja – integrierte Webverwaltung |
| Live-Migration laufender VMs | Ja – vMotion | Ja – integrierte Live-Migration |
| Hochverfügbarkeit mit VM-Neustart | Ja – vSphere HA | Ja – Proxmox HA; auch mit lokalem ZFS und Replikation |
| Snapshots, Vorlagen und Klone | Ja | Ja – Snapshot-Funktionen abhängig vom Speicher |
| Verteilter Speicher im Cluster | Ja – vSAN; Paket und Kapazitätsrechte prüfen | Ja – Ceph integrierbar; zusätzlich lokales ZFS |
| VM-Backup und Wiederherstellung | Über passende Backup-Lösung, z. B. mit VADP-Anbindung | Integriert; Proxmox Backup Server für erweiterte Sicherung |
| Container-Umgebungen | Kubernetes über vSphere Kubernetes Service; Paket prüfen | Linux-Systemcontainer mit LXC integriert; Kubernetes z. B. in VMs |
| Automatisierung und Berechtigungen | APIs und rollenbasierte Verwaltung | REST API und rollenbasierte Verwaltung |
Die Umsetzungen sind nicht in jedem Detail gleich: LXC ist beispielsweise kein Ersatz für eine Kubernetes-Plattform. HA und Live-Migration benötigen eine passende Infrastruktur; Snapshots ersetzen bei beiden Plattformen kein Backup.
Herstellerquellen: VMware-Funktionsübersicht · Proxmox-Funktionen · VMware-Backup-Schnittstelle. Stand: 02.10.2026.
Viele Funktionen. Geringe Kosten.
Proxmox VE ist eine ausgereifte, leistungsfähige und besonders funktionsreiche Plattform für stabilen Produktivbetrieb. Von virtuellen Maschinen und Containern über Cluster und HA bis zu Backup und flexiblem Speicher: Der umfangreiche Funktionsumfang steht auch ohne kostenpflichtige Lizenz zur Verfügung.
- Ohne Subscription: 0 € Software-Lizenzkosten. Alle Funktionen nutzen; Updates über das No-Subscription-Repository, Unterstützung über die Community.
- Enterprise Repository: ab 120 € pro Jahr und belegtem CPU-Sockel. Die Community-Subscription bietet den geprüften Update-Kanal, jedoch keinen Hersteller-Ticket-Support.
- Mit Hersteller-Support: ab 370 € pro Jahr und belegtem CPU-Sockel. Basic, Standard und Premium verbinden das Enterprise Repository mit unterschiedlichen Supportleistungen.
Damit ist der Einstieg sehr günstig: Ein Host mit einem belegten CPU-Sockel erhält den Enterprise-Update-Kanal rechnerisch ab 10 € im Monat. Für geschäftskritische Systeme empfehlen wir einen passenden Hersteller-Supportplan.
Herstellerpreise, netto zzgl. gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer, jährliche Abrechnung. Stand 02.10.2026; aktuelle Konditionen: Proxmox-Subscriptions. Im Cluster sind alle belegten CPU-Sockel mit derselben Subskriptionsstufe abzudecken.
Die kostenlose Software macht die gesamte Infrastruktur nicht kostenlos: Hardware, Einrichtung, Migration, Datensicherung und laufende Betreuung planen wir transparent mit ein. Hersteller-Support und unsere IT-Betreuung sind getrennte Leistungen.
Häufige Fragen zu Proxmox und Migration
Ist eine Migration ohne Unterbrechung möglich?
Das hängt von Ausgangssystem, Datenmenge und Anwendungen ab. Ein Plattformwechsel erfordert häufig eine geplante Unterbrechung. Live-Migration zwischen geeigneten Proxmox-Hosts kann Wartung erleichtern, setzt aber eine kompatible Konfiguration voraus. Den konkreten Ablauf klären wir vorab.
Ist HA ohne Shared Storage möglich?
Ja. Mit lokalem ZFS-Speicher und geplanter Replikation können HA-verwaltete virtuelle Maschinen nach einem Host-Ausfall auf einem geeigneten Zielknoten neu starten. Dafür müssen dort die replizierten Daten und genügend Ressourcen vorhanden sein; Quorum, Fencing und Netzwerk müssen passend eingerichtet sein.
Die Replikation ist asynchron: Änderungen seit der letzten erfolgreichen Übertragung können verloren gehen. HA bedeutet einen Wiederanlauf mit Unterbrechung und ersetzt kein Backup.
Kann vorhandene Hardware weiterverwendet werden?
Oft ist das möglich. Entscheidend sind Kompatibilität, Zustand, Leistung und verfügbare Reserven. Wir prüfen, ob eine Weiternutzung wirtschaftlich ist oder neue Hardware den Betrieb besser unterstützt.
Was benötigen Sie für eine erste Einschätzung?
Hilfreich sind Angaben zur bisherigen Plattform, zur Anzahl der Server, zu Betriebssystemen und Fachanwendungen, zum Speicherbedarf und zur vorhandenen Datensicherung. Wichtig ist außerdem, welche Ausfallzeiten und welchen möglichen Datenverlust Ihr Unternehmen verkraften kann.
Ihr nächster Schritt
Sie planen neue Server oder möchten Ihre bestehende Umgebung zu Proxmox migrieren? Wir klären mit Ihnen die Ausgangslage, mögliche Wege und die nächsten Schritte.
Mehr zur Plattform: Proxmox VE im Überblick · Subscriptions und Herstellersupport